€ 4,10 | 5,95 | 7,80 | 26.06.2025
Der Name klang vielversprechend. Crunchy. Chicken. Burger.
Drei Worte, die zusammen normalerweise Freude bedeuten. Was ich bekam, war eher: Trocken. Zäh. Leere. :(

Beginnen wir mit dem Fundament: dem Brötchen.
Oder, wie ich es nenne: Toastie
Trocken wie ein vergessener Sonntagmorgen und mit der Textur eines Frühstücksgebäcks, das sich aus Versehen in die Mittagskarte verirrt hat.
Jeder Bissen erinnerte mich mehr an einen Toaster als an einen Burgergrill. Weich? Ja. Fluffig? Vielleicht mal gewesen. Passend? Leider nicht.
Ich wollte einen Burger, bekam aber eine Scheibe Schulbrot in disguise.
Wenn’s einmal schlecht läuft…
Crunchy“ stand doch auf dem Schild?
Was kam, war eher müde, resigniert und völlig durchgeweicht vom Leben.
Die Panade? Mehr Softshell als Crispy Deluxe.
Der Geschmack? Dezent bis neutral, irgendwo zwischen Tiefkühl-Hähnchenschnitzel und „War das noch von gestern?“
Wenn dieses Stück Chicken ein Bewerbungsgespräch gehabt hätte, wäre es mit den Worten „Wir melden uns“ verabschiedet worden.
Der Crunch war ein Gerücht. Vielleicht hat er existiert – in der Konzeptphase. Auf meinem Teller: Fehlanzeige. Keine knusprige Textur, kein saftiger Biss, nur ein etwas traurig schmeckendes Hühnchen in altem Mantel.
Hat’s zumindest gesättigt?!
Der Burger kam nackt und allein – wie ein Side-Character, der vergessen hat, dass er in einer Hauptrolle steckt.
Das war kein harmonischer Biss, das war eine Trockenübung in Enttäuschung.
Für 4,10 € ohne Beilage?
Ganz ehrlich: Ich hab aus Hunger und nicht aus Überzeugung noch Pommes dazugeholt. Der Burger allein war eher ein Prolog zum Essen, kein Kapitel.
Vielleicht auch einfach ein Kapitel, das man hätte überspringen sollen…
Ein „Crunchy Chicken Burger“, dem sein eigener Name zu viel versprochen hat.
Statt Knusper gab’s Krümel.
Leider keine Empfehlung vom Teller Titan heute… :(
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