€ 4,75 | 6,90 | 9,05 | 28.05.2025
Mein erster Eindruck:
Das Gericht klingt und sieht wie das Ergebnis eines glücklichen Küchenunfalls zwischen Schwaben und dem Gewürzregal aus – also nichts wie her damit!

Monumental – das darf gerne beibehalten werden
Die Pute?
Wunderbar zart, saftig, fast schon verdächtig gut – da hätte man glatt misstrauisch nach dem Tierarztzeugnis fragen wollen. Geschmacklich ganz klar: Mensa-Highscore! 🦃🔥
Die Portion?
Wer das aufisst, darf sich offiziell „König*in der Kohlenhydratbewältigung“ nennen. Fast schon kriminell für so wenig Geld einen so vollen Teller zu bekommen. Doch das wird wahrgenommen und auch von der Studentenschaft sehr geschätzt!
Wer danach noch in der Statistikvorlesung sitzt, riskiert entweder ein kurzes Nickerchen oder die Wiedergeburt als Knöpflespätzle.
Die Spätzle – altbekannte Legende:
Die Knöpflespätzle sind inzwischen sowas wie der Tom Hanks der Mensabeilagen: immer da, immer solide, enttäuschen nie. Schön weich, leicht buttrig, einfach ein Sattmacher mit Herz.
Sie geben dir dieses Gefühl von „Du hast heute zwar nichts verstanden in der Vorlesung, aber du wirst wenigstens nicht hungrig sterben.“
Jetzt zur Soße…
Die Pfefferrahmsoße: cremig, würzig, mit ordentlich Bums.
Nur – es war mehr Pfeffer als Rahm.
Ich spreche hier nicht von einem Hauch Schärfe – nein, das war eine Pfefferkerninvasion!
Gefühlt hatte jede Gabel ihren eigenen Pfeffergranatensplitter.
Wer das ignoriert, bekommt keine Mahlzeit, sondern ein gratis Nasenlochpeeling.
Es war, als hätte jemand in der Küche „Pfeffer nach Gefühl“ gesagt, aber der Koch war offenbar in einem sehr intensiven Mood.
Die Lösung:
Gezieltes Pfefferkorn-Angeln mit der Gabel.
Man fühlt sich kurz wie ein Archäologe beim Ausgraben verschollener Curryreste, aber hey – es hilft.
Und danach: wirklich gut essbar!
Fazit:
Putenragout – phänomenal!
Spätzle – top!
Pfeffer – zu viel!
Ideal für alle, die beim Essen gern Abenteuer erleben und keine Angst vor Tränen haben – ob aus Freude oder Pfeffer, bleibt offen.
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