€ 4,25 | 6,20 | 8,10 | 20.05.2025
Seid gegrüßt Freunde der Sonne, angepasst zur Jahreszeit gab es heute eine leichte Pasta!
– oder wie ich lieber sagen würde: Sommerliche Trockenlandschaft mit Deko

Doch das positive zuerst:
Die Pinienkerne! Goldbraun geröstet, leicht nussig, crunchy – ein seltenes Highlight auf dem Mensateller, fast so kostbar wie ein freies Waschbecken in der WG-Küche.
Wer auch immer sich dafür verantwortlich fühlt, möge bitte befördert werden. Oder zumindest öfter kochen in der Mensa!
Das Gemüse zudem war übrigens aus nicht von allzu schlechtem Hause:
- Tomaten waren frisch und aromatisch, sogar leicht süßlich im Geschmack
- Rucola brachte eine angenehme bitte Schärfe, fast wie ein freundlicher Gruß vom Frühling
– und wenn man Glück hatte so fand man auch 2-3 Spargelschnitten in den Tiefen des Pastatellers!
Pinienkerne so wie früher die PowerPoint Animationen – unnötig, aber irgendwie geil.
Ah, und die Pasta selbst – Chapeau!
Die Konsistenz war tatsächlich richtig gut getroffen: al dente, nicht matschig, nicht zäh, sondern genau dazwischen, wo man sich als Nudelfan wohlig zu Hause fühlt.
Aber dann… oh, die Soße.
Oder besser gesagt: das kryptische Fehlen derselben.
Die Pasta war so trocken, dass ich kurz überlegte, ob ich mir beim Kauen Sand ins Getriebe geholt habe.
Der Spargel – ambitioniert, aber hartnäckig bissfest wie ein WG-Mitbewohner, der nicht auszieht.
Einzig und allein die Tomaten und der Rucola bemühten sich um Frische, aber ohne Soße blieb‘s ein kulinarisches Trockenexperiment.
Was nehmen wir mit?
Ein echtes Grundgerüst mit Potenzial – wenn da noch etwas Soßenschub dazu käme, wären wir hier auf dem besten Weg zur Mensa-Michelin-Kandidatur.
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